Fehlerteufel in der Gartenpumpe

Bereits in der 2019er Saison machte die Grundwasserpumpe mit unschönen Geräuschen auf sich aufmerksam. Die Experten waren sich einig, „viel kann es nicht sein“. Zur Debatte standen: Verschleiß der Hardyscheibe, Falschausrichtung auf dem Fundament. So war der Winter trotz coronabedingter Verlängerung viel zu kurz, um dem Problemchen auf den Leibe zu rücken. Mit der Saiosoneröffnung sollte es nun angegangen werden. Leider war es dann weder Fehler a noch b. Die Pumpe an sich war schwergänig, bzw. mittlerweile blockiert. Leo und Henry nahmen sich des Problems an. In der Pumpe war eine Menge Rost und Korrosion. Tagelanges Einlegen in Essigessenz, versetzte die Innereinen wieder in einen akzeptabeln Zustand. Jahrelang war es wohl so gewesen dass der Pumpensatz, aus Hochwasserschutzgründen ausgebaut- jedoch die Pumpe nicht entleert wurde. So oxydierten die Laufräder, die Welle das Gehäuse, still den ganzen Winter, mehrere Jahre hintereinander, vor sich hin. Nach der Montage, mit neuen Dichtungen, drehte sie sich wieder schön leichtgänig. Nun fehlten noch zwei Dichtungen, die die Pumpe mit den Wasserrohren verbindet. Leider gab es kein Muster der alten Dichtung. Eine Ringdichtung war an diesen Stellen dann leider nicht richtig, wie sich beim Einbau der Pumpe zeigte. Die Ohren der Flanschverbindung hingen in der Luft, der Flansch verzog sich vermutlich, die Anlage war jedenfalls undicht. Ein weiteres Anziehen der Verbindung bestätige die alte Mechanikerweisheit „nach fest kommt ab“, einer der Flansche brach. Leider ein schwer zu besorgendes Teil. Antonia, Gerhard, Leo versuchten es zu kaufen. Erfolg hatte schließlich Leo. Leider ist das Lochbild nicht exakt gleich und es mußten dünnere Schrauben verwendet werden. Zum Glück war das Frühjahr nicht so arg trocken, die Liegewiese hat noch keine Dürreschäden. Nun kann der Sommer kommen.

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