Kentertraining mit Verlusten

Das Kentertraining am 07.08.2016 wurde von einer lachenden Sonne begleitet. 28°C wurden es am Nachmittag, ein laues Lüftchen ging. Aber auch das hielt einen Segler nicht vom unfreiwilligen Kentern ab, nachdem er schon 2 Mal absichtlich seinen Topper auf die Seite legte. Ein anderer Topper verlor das angebänzelte Ruder. Das Bänzel jedenfalls war noch da. Die Crazy kenterte 2x durch und bewies damit das der Main, nicht weit ausserhalb des Steges, an die 6m tief ist. Der Verklicker reagierte geknickt auf diesen Kopfstand. Es zeigte sich auch, dass ein Schwert nicht nur beim Segeln seinen Sinn hatt, auch beim Aufrichten wird es dringend benötigt. Ohne Schwert hatten die 2 Segler große Mühe die Jolle wieder aufzurichten. In der langen Zeit der ungewöhnlichen Schwimmlage drangen große Mengen Wasser in die Baxkiste ein. Ein Umstand der das Aufrichten nicht erleichtert haben wird. Stefanie und Antonia erfanden eine neue Methode den wieder aufgerichteten 420er zu entern. Eine Back- die andere Steuerbords wurden die Hände über das Boot gereicht, dann zogen sie sich gegenseitig aus dem Wasser. Moritz bliebe dabei aufrecht. Bei vorherigen versuchen des Einsteigens kenterte er gern nochmal. Nun sind etliche Segler nicht nur an Erfahrung sonder auch an Hautabschürfungen und einigen blauen Flecken reicher. Ein lehhreicher Nachmittag der im Pool, dessen Wasser kälter war als das des Mains, und am Grill gegen Abend ausklang.

Resumee:

Topper (Yellow) kentert schnell, leicht aufzurichten

420er (Moritz) leicht aufzurichten, schwer einzusteigen

Achat Jolle (Crazy) kentert kaum, kentert dann aber schnell durch, schwer aufzurichten